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Blut! Weltweit! Hey, Freitag, der 14.!

14 Jun

Heidewitzka, Herr Kapitän!

Eigentlich wollten wir uns lossagen vom Nachdenken über den »Tag der/des …« oder »Montag bis Freitag«, aber da heute nicht nur Freitag ist – leider kein 13. –, sondern auch noch

»TAG DES BLUTSPENDENS«-WIE-GROßARTIG-WAS-IST-DA-LOS-BEGEISTERUNG-ALLERORTEN!!!!!! !!!!1!!!,

müssen wir etwas kundtun.

Heute, am Freitag, dem 14. Juni, ist Weltblutspendetag. Nicht nur am ganzen Körper, nein: Ü-ber-all! Ob das wohl alle wissen?

Ist damit Freitag, der 14., der neue Freitag, der 13.? NEIHEN.

Am 14. Juni 1868 wurde Herr Karl Landsteiner in Österreich geboren. Anschließend fand er heraus, dass es verschiedene Blutgruppen gibt und stellte sie der Welt vor. Zack! Das war im Jahr 1901. Und dann haben – immerhin schon im Jahr 2004 – die Weltgesundheitsorganisation und andere internationale Organisationen gedacht: Blut! Feiertag! Alkoholausschank!
Jedenfalls so ähnlich.
Ein internationaler Tag musste her, damit die Menschen nicht vergessen, wie wichtig Blut ist: der Weltblutspendetag.
Das Motto lautet in diesem Jahr: »Safe Blood For All!« – »Sicheres Blut für alle«
Das sagen die Blutsauger von der Bank und Vampire schon seit immer. (Um wenigstens einen heiteren Gedanken an F13 zu haben.)

Hier brach in den ersten Entwurf eine kurze Pause herein, weil:
Es ist gerade Frauenfußball-WM. Die hat nichts mit Blut zu tun! Doch: Blutgrätsche. Blutgrätsche 4.0 ist offenbar die Aktion, bei der der Fuß der Gegenspielerin durch einen gezielten Tritt kaputtgehen soll. Das war früher nicht so und ist bestimmt ein Gefühl wie Freitag, der 13.
Und Menstruation. Theoretisch. Aber praktisch ist uns das zu billig (wobei die große Carolin Kebekus ein flottes Lied zu ebendieser gemacht hat).
Und: »Blut & Wasser schwitzen« – wo kommt die Wendung eigentlich her? Memo an den blutjungen, willigen Praktikanten zur Recherche!
Pause fertig.

Spontan fällt ein:
»Blood Makes Noise« von Suzanne Vega.
»The Blood That Moves The Body« (now covers the ground – Puh … lass‘ Feierabend machen) von A-HA und das sind beides Oldies, aber sehr gute.

Ohne Blut ist alles nichts, so viel steht mal fest.
Genau wie mit Wasser (Nestlé stinkt!) und Strom – aktuell gab es einen Stromausfall in Argentinien und Uruguay. Hoffentlich ist nix Schlimmeres passiert und wir drücken die Daumen, dass schnell wieder alles läuft! Mal unabhängig davon, dass im Jahr 2019 ein derart stromfreier Zustand schwer zu fassen ist.

Was wäre, wenn jeder Mensch zum Blutspenden ginge?
Hätte man überhaupt genug Lagerstatt?
Wäre der Bedarf gedeckt und allen geholfen?
Fragen über Fragen schon wieder.
Wo ist der Praktikant?

»Blut & Wasser schwitzen«:
kommt 1. aus dem Lukasevangelium: Bild für Angst oder Stress oder beides haben,
kann 2. eine Krankheit kennzeichnen: Hämhidrose, Blutschweiß, wenn die Gefäßwände zu schwach sind oder man sich so aufregt, dass nicht nur der Hut hochgeht, sondern auch noch alles platzt, was platzen kann und zusätzlich der Schweiß vom Blut tatsächlich rot wird.
Und 3. ist der Praktikant ein guter und wird deshalb nach Ende seiner entgeltfreien Knechtschaft für uns nicht hingerichtet, sondern nur ausgepeitscht, aber nur ein bisschen.
Ein guter F13-Moment am Freitag, dem 14.!

Tatsache ist, dass wer kein Blut mehr hat, auch kein Wasser und Strom mehr braucht. Und Fußball auch nicht. Es sind die Rohstoffe, Stupid!

So, und bevor es hier wieder zu ernst wird, schnell dem neuen Lieblings-Lieblingshobby gefrönt: Prospekte gucken! Bald gibt es in einem der großen und bekannten Supermärkte »Kartoffelspalten« zu kaufen. Hoffentlich fallen keine kleinen Kinder rein. Obwohl.

14. Juni 2019